Das war die dotnet Cologne 2011

327 Teilnehmer, 20 Sprecher und 28 Sponsorenvertreter – und alle sehr zufrieden, mehr kann man sich als Veranstalter (das sind Albert Weinert, Stefan Lange, Melanie Eibl und ich) nicht wünschen.

Die dotnet Cologne 2011 war rundum ein großer Erfolg, das Feedback in Gesprächen nach der Konferenz und auch in Mails von Teilnehmern und Sponsoren war einhellig positiv.

Hier nun ein paar persönliche Eindrücke:

Die Location

Das Komed im Mediapark Köln mit seiner guten Erreichbarkeit, genügend Parkplätzen sowie moderner Ausstattung hat sich als gute Wahl herausgestellt. Die Zweiteilung hat anfangs hier und da Probleme bereitet und eine große Zahl Wegweiser verbraucht. Vielleicht haben auch noch ein paar gefehlt, aber im Endeffekt kamen die Teilnehmer gut zurecht.

Das sehr hilfsbereite und professionell arbeitende Komed-Personal, das die Veranstaltungstechnik jederzeit im Griff hatte, sorgte auch dafür dass mein persönlicher Stresslevel den Tag über deutlich geringer ausfiel und ich tatsächlich die Konferenz genießen konnte.

Die Vorträge

Bevor ich die Vorträge besuchen konnte, musste ich selbst noch meinen eigenen halten: “UI/UX für Entwickler und andere Nicht-Designer” kam auch in der – gegenüber der in User Group gehaltenen – gekürzten Version als Konferenzsession gut an. Dieser Auftritt war gleichzeitig die Generalprobe für die .NET DevCon nächsten Monat (Infos zu diesem und weiteren Terminen hier).

Als nächstes schaute ich bei Stefan Lange und seinem Vortrag zu Silverlight 5 vorbei. Unter anderem auch, weil Stefan beim Sprecheressen am Vorabend nebenbei meinte “Ich habe übrigens Deinen Blog-Eintrag zum Thema Live Coding gelesenWinking smile. Obwohl ich ja schon auf der MIX11 SL5-Vorträge gehört hatte, muss ich sagen dass der Vortrag wegen seiner guten Aufbereitung und Präsentation wirklich sehr interessant und eine gute Vertiefung war.

Nach der Mittagspause folgte der LINQ-Vortrag von Bart De Smet, der wohl alle von den Socken gehauen hat. Nicht wenige haben sich danach wohl spontan umentschieden, denn der anschließende Rx-Vortrag war brechend voll, obwohl er in der Teilnehmerbefragung vor der Konferenz zunächst auf nicht allzu großes Interesse gestoßen war. Ich selbst kam einen Tick zu spät (noch schnell einen Raumtausch in die Wege leiten) und fand nur noch einen Stehplatz – kein zu großes Opfer für einen tollen Vortrag.

Nach einem letzten Vortrag über TPL und PLINQ stand dann auch schon die Verlosung an, bei der sich so mancher Teilnehmer (und eine statistisch gesehen überproportional große Zahl von Teilnehmerinnen) über Gewinne freuen durften.

Und schon war die Konferenz vorbei, schneller als erwartet.

Mit einem Abendessen unter freiem Himmel im nahegelegenen Kandinsky und einem ausgedehnten und sehr netten Gespräch mit Bart De Smet (einfach nur super, der Mann) fand der Tag schließlich seinen Abschluss.

Die Organisation

Nach den dotnet Cologne Konferenzen in den Jahren 2009 und 2010 gab es von allen Seiten viel Lob. Gleichzeitig fragten wir nach ehrlichem und kritischen Feedback, das wir auf den anynomen Feedback-Bögen auch bekommen haben.

Das Feedback, zusammen mit unseren eigenen selbstkritischen Beobachtungen, führte zu einer Liste von Punkten, von denen wir dieses Jahr nahezu alle angehen konnten – zumindest innerhalb der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, denn bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung muss alles in ein knappes (und auch nicht immer leicht zu kalkulierendes) Geld- und Zeitbudget passen.

Danksagung

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bedanken:

  • bei Stefan Lange, Albert Weinert und Melanie Eibl für die gute Zusammenarbeit. Die letzten vier Monate waren für alle Beteiligten nicht einfach, schließlich organisieren wir die Konferenz ja nicht hauptberuflich sondern haben tagsüber noch eine “kleine Nebenbeschäftigung”.
  • bei den Sprechern, die ohne Honorar (alleine gegen Erstattung der Reisekosten) aufgetreten sind.
  • bei allen Helfern vor Ort.
  • bei den Sponsoren, die mit ihrer finanziellen Unterstützung diesen Tag überhaupt erst möglich gemacht haben.
  • und bei allen Teilnehmern – schön dass ihr da wart!

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