Contents tagged with .NET Open Space

  • UI/UX Workshop beim .NET Open Space 2012

    [Update 2012-09-18: Die Veranstaltung wurde zwischenzeitlich in “Developer Open Space umbenannt”; die Anmeldung ist jetzt freigeschaltet]

    Der .NET Open Space in Leipzig, der 2012 zum 5. Mal stattfindet, ist um einen Workshop-Tag erweitert worden. Am Freitag den 19.10.2012, also vor dem eigentlichen Open Space am 20./21.10, werden bekannte Namen aus der Community zu jeweils einem Thema einen ganzen Tag gestalten.

    Es freut mich sehr dass die Veranstalter mich gebeten haben, den UI/UX Workshop beizusteuern, den ich im Juni auf der Spartakiade-Konferenz in Berlin gehalten habe.

    Hier der offizielle Ankündigungstext zu meinem Workshop:

    Keinen dedizierten GUI-Designer im Team, wenig Budget um über Oberflächen nachzudenken – da ist es umso wichtiger, dass auch Software-Entwickler in der Lage sind, solide gestaltete GUIs zu entwerfen.
     
    Dieser (selbst für absolute GUI-Laien geeignete) Workshop vermittelt die Grundlagen um den entscheidenden Schritt von einer schlechten zu einer zumindest brauchbaren Benutzeroberfläche zu machen. Vom Crash-Kurs in visuellem Design über die Klärung der Frage, was User Experience eigentlich ist und welche Rolle Emotionen dabei spielen, bis hin zu einer analytischen Betrachtung von Darstellung und Interaktion. Und das Ganze natürlich stets mit Blick auf die praktische Verwendung.
     
    Die Vortragsteile wechseln sich ab mit Übungen in kleinen Gruppen, in denen die Teilnehmer das Erlernte praktisch einsetzen und in Diskussionen weiter vertiefen. Der gesamte Workshop ist "code free" und unabhängig von konkreten UI-Technologien, stattdessen werden ganz klassisch Stift und Papier eingesetzt. Dabei wird mancher erstaunt sein, wie effektiv diese "analoge" Art des Arbeitens sein kann – und auch, dass selbst ohne große Zeichenkünste Skizzen vorzeigbar aussehen können.

    Der Workshop in Berlin war für mich der erste seiner Art (ich bin beruflich nicht als Trainer tätig) und daher sehr spannend. Das Feedback war äußerst positiv, gleichzeitig freue ich mich schon darauf, bei der Neuauflage in Leipzig die gewonnenen Erfahrungen einfließen zu lassen. Ich kann auf jeden Fall einen interessanten Tag versprechen, bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt.

    Details zur Anmeldung gibt es demnächst auf der Website des .NET Open Space unter netopenspace.de/2012
    Anmeldung unter http://devopenspace.de/2012/Anmeldung.ashx

    Eine Übersicht über alle meine kommenden und zurückliegenden Termine bietet übrigens die Website ux4devs.de.

  • Rückblick: .NET Open Space Süd 2011 in Karlsruhe

    Am vergangenen Wochenende fand in Karlsruhe der .NET Open Space Süd 2011 statt, für mich nach Leipzig 2009 und 2010 der insgesamt dritte “Open Space”.

    Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann: Das Konzept einer solchen, auch als “Unkonferenz” bezeichneten Veranstaltung ist, dass es keine strenge Trennung zwischen Sprechern und Zuhörern gibt. Die Agenda wird morgens spontan von den Anwesenden zusammengestellt: Jemand stellt ein mögliches Thema vor, Handzeichen der anderen entscheiden ob und wieviel Interesse vorhanden ist.

    Letztes Jahr in Leipzig war ich wegen anderer Termine nur am Samstag den ganzen Tag dort, was für mich etwas unglücklich war, da die meisten für mich interessanten Sessions auf den Sonntag gelegt wurden.

    Dieses Jahr war ich von der Kennenlernparty bis zum Ende am Sonntagnach-mittag vor Ort, was ganz klar die richtige Entscheidung war.

    Wie war’s?

    Kurz gesagt: Mir hat es sehr gut gefallen. Das Orga-Team hat einen super Job gemacht, ich habe viele nette Leute (wieder-)getroffen, Freitag- und Samstagabend hat das Wetter prima mitgespielt und ich habe eine Menge Spaß gehabt.

    Was war vielleicht nicht so gut?

    Es gab für mich ein paar Punkte, auf die ich eingehen möchte, um damit evtl. Anstöße für zukünftige Veranstaltungen dieser Art zu geben.

    Punkt 1: Ich hätte mir am Sonntag ein wenig mehr Pünktlichkeit mancher Teilnehmer bei der Sessionplanung gewünscht. Das hat im Endeffekt dazu geführt, dass die Sessions später begannen. Kein Beinbruch, aber trotzdem unnötig.

    Punkt 2: Es gab eine Menge gut laufender Gespräche, doch manchmal ließ die Diskussionskultur etwas zu wünschen übrig. So mancher interessanter Gedankengang wurde entweder unterbrochen, oder nicht zu Ende geführt, weil die Diskussion unnötigerweise in eine ganz andere Richtung gelenkt wurde.

    Den Vogel schoss in einer Session ein zunächst harmlos klingendendes “wenn ich kurz etwas dazu sagen darf” ab, das einen Monolog einleitete, in dessen Verlauf ich das Thema des ursprünglich Sprechenden komplett vergaß. Geschickte Gesprächstechnik, skaliert nur leider nicht so richtig gut.

    Auch kam der eine oder andere ein wenig zu “alpha-mäßig” rüber, wo die Diskussion vielleicht noch gar nicht in einer kontroversen Phase war. Es muss ja nicht gleich in ein großes “Wir haben uns alle lieb”-Happening ausarten, aber ein wenig Relaxedheit, Offenheit und Interesse an der Meinung der anderen Anwesenden schadet nicht.

    Ich fand eine Situation sehr interessant, in der Ilker Cetinkaya (den ich auf Community-Konferenzen immer ein wenig als unfreiwilligen Rockstar erlebe), mehrfach betonen musste, dass eine von ihm gestellte Frage tatsächlich als “ich möchte etwas erfahren” Frage gemeint war – evtl. ein Indikator dafür, dass es in der Wahrnehmung schon einen Unterschied zwischen Promi- und Normalo-Dotnetter gibt und wenn ja, warum ist das so?

    Punkt 3: Es hat sich einmal wieder gezeigt, dass die Bandbreite der Themen Fluch und Segen zugleich ist. Regelmäßig stoßen Sessions in der Themen-planung auf massives Interesse, bei denen sich später im gut gefüllten Konferenzraum herausstellt, dass quasi nur derjenige konkret etwas zum Thema sagen kann, der die Session vorgeschlagen hat.

    Das muss nicht notwendigerweise schlecht sein, aber für das “Ökosystem Open Space” ist es in der Masse der Sessions besser, wenn sich jeweile eine Handvoll aktiver Experten finden. Nur ist das halt auch eine Frage der Statistik: Wie wahrscheinlich ist ein “Experten-Cluster” bei einer Session zu einem beliebigen Thema?

    Ob eine thematisch engere Fokussierung von Open Spaces hier der richtige Weg sein kann, darauf habe ich keine klare Antwort. Denn einerseits könnte das durchaus zu mehr tiefergehenden Sessions führen, andererseits besteht die Gefahr, dass evtl. das so wertvolle “mal über den Tellerrand schauen” verloren geht.

    Mein Fazit?

    Auch wenn dieser Blog-Eintrag scheinbar überproportional viel “Gemecker” enthälten mag: Mein Fazit ist positiv.

    Wenn man mit den richtigen Erwartungen kommt, ist ein Open Space eine tolle Sache. Und der .NET Open Space 2011 in Karlsruhe war da keine Ausnahme.

    Deshalb werde ich, wenn es der Terminplan zulässt, auch bei zukünftigen Open Spaces definitiv dabei sein.

  • Welcome 2010

    Things that have happened

    • I’m no longer responsible for maintaining GhostDoc, SubMain has taken over the development and this has freed up a considerable amount of time. Some of this time went into playing more computer games, a larger portion went into seriously digging into WPF.
       
    • The dotnet Cologne 2009, a community conference organized by the neighboring .NET user group Cologne and Bonn-to-Code.Net (which I founded exactly 4 years ago) became a huge success. In fact, almost too much of a success - we had to close registration a full month before the conference and the rooms sometimes were pretty crowded. There are plans for a dotnet Cologne 2010, but it’s too early to go into details.

    Things I have learned

    • The concept of “open space” / “unconference” can actually work. I attended the .NET Open Space 2009 in Leipzig and what I experienced blew away my initial skepticism. One thing to keep in mind is that this approach is not really a replacement for a conference in classic style – in my opinion the two styles supplement each other.
       
    • The more I learn about Silverlight and WPF, the more I start to see how much I don’t know yet. While the actual amount of concepts to learn is finite, knowing how to combine these to achieve a specific goal is something completely different.
       
    • Not much of a big surprise, just an observation: The lambda expressions introduced in C# 3.0 slowly but surely start to influence the way I think about/plan my code and (small scale) architecture.

    Things I’m looking forward to

    • Visual Studio 2010 when/if it’s released in good quality (please MS, take your time to get this release right, I still remember VS2005 before the SP!). I’m especially looking forward to the extensions for the editor that are now possible; when I saw the first samples, I was immediately reminded of one of my old blog posts back from 2003. Looks like we’re finally getting there!
       
    • Silverlight 4 and WPF 4: The basic concepts of WPF and Silverlight are promising, but at the same time there are still many quirks and missing pieces. It’s nice to see Microsoft is pushing hard to close the gaps, at the same time I still see a long way to go (enough work for version 5, 6 and 7). Performance is improving from version to version, but still can be a source of frustration. And I’m definitely looking forward to the day when Silverlight is a bit more specific about errors than just telling me AG_E_SOMETHING – but I guess I’ll have to wait for something after version 4 for that.
  • .NET Open Space 2009 in Leipzig – Ich war dabei!

    Es ist eine Sache, ob man von anderen Leuten erzählt bekommt, dass ein bestimmtes Konzept funktioniert. Es ist eine ganz andere Sache, wenn man es tatsächlich erlebt.

    So geschehen beim .NET Open Space 2009 in Leipzig an diesem Wochenende. Ich hatte zwar die Berichte über den Erfolg der letztjährigen Veranstaltung im Hinterkopf, eine gewisse Skepsis konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, wie denn ein “Open Space” in der Praxis aussehen würde.

    Würde es funktionieren, wenn ein Haufen Entwickler morgens zusammensteht, sich auf die Sessions des Tages einigt und dann einfach loslegt? Nach dem Wochenende lautet die Antwort ganz klar: JA!

    Ein kleiner, aber feiner Punkt dabei war, dass die Vorschläge für Sessions nicht unbedingt in der Form “Ich beschäftige mich mit Thema X, darüber könnte ich etwas erzählen” sein mussten – erlaubt waren auch Themenwünsche. So entstammten im Endeffekt nicht wenige Vorschläge der Frage “Wie geht Ihr eigentlich mit dem Thema Y um?”. Die Diskussionen waren insgesamt sehr interessant und selbst wenn man irgendwo am Anfang dachte “ok, das gibt nichts mehr”, ergaben sich plötzlich wertvolle Gespräche.

    Ich selbst hatte zwei Themen (auch eher als Frage) vorgeschlagen:

    • WPF/Silverlight GUIs für Business-Anwendungen
      Das Thema dümpelte mit durchaus interessanten, aber recht allgemeinen Betrachtungen vor sich hin, bis plötzlich Lothar Grieb und ein Kollege ein Notebook mit einer Silverlight Business-Anwendung aus der Tasche zog, die im Laufe des Wochenendes durch eine ganze Reihe Details noch mehrfach für offene Münder sorgte.
       
    • WPF/Silverlight Performance
      Mit einer Reihe erfahrener WPF/Silverlight besetzt, war dies die Session bei der ich am meisten gerlernt habe. Der Arbeitsbereich User Interfaces und User Experience enthält eine Zusammenstellung von Links zum Thema.

    Die zwei Tage waren im Nu vorbei; was mir aufgefallen ist, dass innerhalb der jeweils einstündigen Sessions gar nicht die übliche “Konferenzmüdigkeit” zwischen Minute 30 und 50 eintrat, dafür war man viel zu involviert.

    Ich bin jedenfalls jetzt vom Konzept endgültig überzeugt. Und die Umsetzung (Veranstaltungort, Orga, Essen, Drumherum) war einfach Klasse, herzlichen Dank dafür an Torsten Weber, Alexander Groß, Stefan Lieser und Marcel Hoyer sowie weitere fleißige Helfer im Hintergrund.

    Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, bin ich nächstes Jahr wieder dabei!

  • .NET Open Space 2009 in Leipzig – Ich bin dabei!

    .NET Open Space vom 17.10. bis 18.10.2009 in Leipzig

    Am 17./18.10.2009 findet in Leipzig der .NET Open Space 2009 statt. Dabei handelt es sich um eine “Unkonferenz”, also eine Veranstaltung, bei der es keine feste Rollenaufteilung Sprecher / Zuhörer wie bei traditionellen Entwicklerkonferenzen gibt.

    Kann so etwas funktionieren? Die positiven Erfahrungen des ersten .NET Open Space 2008 in Leipzig und des Ablegers .NET Open Space Süd 2009 in Ulm zeigen eindeutig: Ja!

    Anmeldung und weitere Infos auf http://netopenspace.de/

    Nachdem es letztes Jahr bei mir nicht geklappt hat, werde ich dieses Jahr auch in Leipzig sein und mich dort wohl viel im Arbeitsbereich User Interfaces und User Experience herumtreiben.